Unwetterfront fegt über Süddeutschland – massive Feuerwehreinsätze: „Superzelle“ fegt über Senden (Neu-Ulm) hinweg, Feuerwehren im Stress

ID: 318
Datum: 21.06.2021

Schwere Unwetter sind wie angekündigt am Sonntagabend über weite Teile Baden-Wüttembergs hinweggezogen. Betroffen war neben der Bodenseeregion auch die Gegend um Ulm. Eine sogenannte Superzelle brachte hier massive Unwetterschäden. Die Ortschaft Senden bei Neu-Ulm wurde besonders heftig in den späten Abendstunden getroffen. Eine sogenannte Superzelle zog am Südende von Senden in Richtung Mittelfranken und sorgte für dutzende Feuerwehreinsätze. Der Aufzug des Unwetters war spektakulär. Im Zeitraffer sieht man die Rotation des Unwetters. Der Kameramann stand während des Unwetters unter einer Tankstelle – nicht der Einzige. Auch der Tankstellenpächter brachte sein Fahrzeug auf Grund von 3 cm großem Hagel in Sicherheit. Was folgte war ein massiver Gewittersturm. Ein Downburst sorgte für dutzende umgestürzte Bäume und Stromausfall, sowie für Überflutungen. In Senden gab es zahlreiche Feuerwehreinsätze. Ein Dixi-Klo wurde vom Sturm regelrecht umgeweht – zum Glück saß hier keiner auf dem Klo. Straßen wurden ebenfalls überflutet. Noch schlimmer traf es zahlreiche Autofahrer. Ein riesiger Baum wurde entwurzelt und krachte gleich auf mehrere Fahrzeuge. Der Teller des Baumes, so groß wie ein Mensch. Die Feuerwehr in Senden war im Dauereinsatz. Die massiven Sturmschäden galt es zu beseitigen. Gioliano Loscazo wird vom Retter zum Geschädigten. Im Gespräch mit dem Kameramann erzählte er, dass er eigentlich sein Fahrzeug in Sicherheit bringen wollte. Er selbst ist Feuerwehrmann, nachdem der Pipser geht und er sein Auto sieht, stellt er fest: Zum Einsatz kann er heute nicht kommen, denn er wird selbst zum Sturmopfer, sein Fahrzeug wurde von einem riesigen Laubbaum begraben.

Bundesland: Baden-Württemberg - Landkreis: Neu-Ulm - Ort: Senden
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